Bankrechtler Eichholz verlässt Ashurst

Autor/en
  • Aled Griffiths

Dr. Rainer Eichholz hat überraschend vor Weihnachten Ashurst Morris Crisp verlassen. Wie aus inoffiziellen Kreisen zu hören war, gab es unterschiedliche Auffassungen über die Rolle des Partners innerhalb der Kanzlei. Eichholz war erst im Juni 2002 als Partner ins Frankfurter Ashurst-Büro eingestiegen.Dr. Wulf Merkel, Managing Partner von Ashurst in Deutschland, wollte zum Abgang von Eichholz keine Stellung nehmen. Ein Frankfurter Anwalt, der Ashurst gut kennt, verwies jedoch auf die besonders geschlossene Kultur der Kanzlei, die die Integration eines Syndikus-Einsteigers wie Eichholtz möglicherweise erschweren könnte.

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„Die Kultur steht bei Ashurst über allem anderen. Dass man als Person zu dieser passt, ist viel hier wichtiger als in einigen anderen Sozietäten“, so die Quelle. Bei Ashursts gebe es eine kaum sichtbare Hierarchie. Das erschwere die Integration für jemanden, der aus einer hierarchisch strukturierten Organisation komme.

Im Sommer 2001 hatte Ashurst schon einmal eine ähnliche Situation zu verzeichnen: Der neu hinzu gekommene Steuerspezialist Richard Engl war im August des Jahres nach nur wenigen Wochen wieder aus dem neu eröffneten Münchner Büro ausgeschieden. Engl sollte aus eigener Kanzlei kommend gemeinsam mit Linklaters-Quereinsteiger und Litigator Dr. Karl Wach das Münchner Gründungsteam bei Ashurst bilden. Man hatte sich jedoch nicht über die Modalitäten der Zusammenarbeit einigen können. Die Kanzlei hat das Büro zwischenzeitlich namhaft verstärkt. (Aled Griffiths)

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