Er wolle in einer nicht auf Europa beschränkten, international aufgestellten Kanzlei tätig sein, die sich eine gewisse Position in Private Equity und alternativen Investments erarbeitet hat und die Marktspitze in diesen Gebieten erreichen möchte, so Steininger damals gegenüber JUVE (Steininger jetzt bei Hogan Hartson).
Bei Beiten ist die Private-Equity-Beratung dagegen bislang noch kein Kernbereich. Praxisgruppen wie Immobilienrecht oder IP beraten deutsche und internationale Private-Equity-Investoren bisher zu Spezialfragen. Aus der Praxisgruppe M&A, zu der Steininger gehören wird, sind es bislang vor allem der Frankfurter Partner Dr. Max Hirschberger sowie in Nürnberg Dr. Thomas Sacher, die Private-Equity-Mandanten betreuen. Geleitet wird die Praxisgruppe M&A gemeinsam von Sacher und dem Frankfurter Partner Dr. Christof Aha. In München sind insgesamt 14 M&A- und Steueranwälte für Beiten tätig.
Beim Aufbau von Teams hat Steininger Erfahrung: Von 2001 an hatte er das Münchner Büro von SJ Berwin aufgebaut. Schon zuvor hatte er ab 1997 zu dem Team gehört, das für Baker & McKenzie in der bayrischen Landeshauptstadt ein Büro eröffnete. Genau dieser Hintergrund soll nun Beiten zugute kommen. Die Kanzlei schätze besonders Steiningers Erfahrung im Auf- und Ausbau von qualifizierten Teams auf internationaler Ebene, so Managing Partner Frank Obermann.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 18. Juni 2008