Gegründet hatte Feitsch seine bisherige Kanzlei vor zehn Jahren gemeinsam mit seinem Vater Prof. Peter Feitsch (76), der sich Heussen nun als of Counsel anschloss. Den gleichen Status hat künftig auch Christoph Kannengießer (52), der allerdings hauptberuflich Hauptgeschäftsführer des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft ist. Als angestellte Anwältin wechselte zudem die Steuerrechtlerin Dr. Kerstin Linder (40), die Feitsch und Feitsch mitaufgebaut hat, zu Heussen.
Mit dem Zusammenschluss baut Heussen einen neuen Fachbereich auf: In der Gruppe Unternehmens- und Vermögensnachfolge/Stiftungen bündelt die Kanzlei künftig die Kompetenz an der Schnittstelle von Erb-, Gesellschafts-, Stiftungs- und Steuerrecht, insbesondere in der Nachfolgeplanung, der Testamentsvollstreckung, der Prozessführung im Erbrecht und der Stiftungs- und Verbandsbetreuung.
Die Fusion mit Heussen erfolge im Zuge des altersbedingten Rückzugs von Peter Feitsch sowie der beiden of Counsel Dr. Peter Kuczynski und Dr. Rüdiger Boergen aus der aktiven Beratung, teilten die Kanzleien mit. „Unsere Mandanten werden davon profitieren, dass wir mit Heussen nun auch alle anderen Rechtsbereiche abdecken, die für sie von Bedeutung sind“, sagte Feitsch. „Auch in der internationalen Nachfolgeberatung, die durch die Europäische Erbrechtsverordnung absehbar an Dynamik gewinnen wird, können wir das Angebotsspektrum durch interdisziplinäre und grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Kollegen bei Heussen und ihren internationalen Partnerkanzleien erweitern.“
Der Berliner Standort von Heussen wächst durch die Neuzugänge auf vier Partner, sechs of Counsel und zwei Associates. Insgesamt arbeiten über 100 Berufsträger in den Büros in München, Frankfurt, Stuttgart und Berlin.