Sterner hatte ihre anwaltliche Karriere 1997 bei der Anwaltskanzlei Dittert begonnen, wechselte danach zu Mütze & Partner, bevor sie sich im Jahr 2000 der damals neu gegründeten Sozietät Leinemann & Partner anschloss. Seit 2004 war sie dort auch Partnerin.
Als Bau- und Vergaberechtlerin betreut Sterner (Groß-)Projekte sowohl für Bauunternehmen und Auftraggeber als auch aufseiten von Architekten und Ingenieuren. Zudem ist sie bei Mediationen und in Schiedsverfahren tätig. Zuletzt erstritt Sterner beispielsweise für die Arge Asbestbeseitigung die Erstattung der zusätzlich entstandenen Kosten für die Asbestbeseitigung im Palast der Republik vor dem Berliner Kammergericht.
„Die Aufstellung bei Wanderer kommt mir entgegen“, sagte Sterner, die sich bewusst für eine kleinere Einheit entschieden hat. „Hier haben sich eine Reihe von gestandenen Persönlichkeiten zusammengefunden, die mit ihrem Branchenansatz gemeinsam eine Nische besetzen.“
Dr. Marc Hilgers, Partner im Berliner Leinemann-Büro sagte, man bedauere das Ausscheiden der langjährigen Partnerin, respektiere aber die persönliche Entscheidung Sterners für eine Kanzlei anderen Zuschnitts. In Berlin war zuletzt Ende 2007 der Bau- und Vergaberechtler Christoph Conrad (44), der zuvor bei Heuking Kühn Lüer Wojtek war, zu Leinemann gekommen.