Der 43-Jährige tritt die Nachfolge von Karin Opphard an, die bereits im Oktober 2011 den Verband mit bislang unbekanntem Ziel verlassen hatte. In der Zwischenzeit leitete Dr. Andreas Zuber die Geschäfte kommissarisch. Er wird sich jetzt wieder ausschließlich um die Rechtsabteilung des VKU kümmern.
Der 1949 gegründete VKU vertritt die Interessen der kommunalen Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland. In ihm sind 1.400 Unternehmen organisiert, vor allem Energieversorger sowie auf Wasser- und Abwasserwirtschaft fokussierte Firmen. Insgesamt kamen die VKU-Mitgliedsunternehmen mit fast 250.000 Mitarbeitern zuletzt auf einen Umsatz von knapp 100 Milliarden Euro.
Der neue VKU-Geschäftsführer Thärichen war Anfang 2007 zu Gaßner Groth gewechselt (mehr…) und hatte sich in der auf Öffentliches Recht spezialisierten Kanzlei im Schwerpunkt dem Abfallrecht gewidmet. Zuletzt war er insbesondere mit einem Prozess um Altpapiersammlung beschäftigt, in dem er den Landkreis Prignitz vertrat, der sich mit dem Entsorger Veolia gestritten hatte (mehr…). Daneben befasste sich Thärichen unter anderem auch mit der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (K rWG).
Vor seiner Zeit bei Gaßner Groth war Thärichen mit Schwerpunkt im Umweltrecht im Stabsbereich Grundsatzfragen Recht beziehungsweise im Vorstandsbüro der Berliner Stadtreinigungsbetriebe tätig. 2006 wurde Thärichen zudem in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt und war bis 2012 Mitglied im Hauptausschuss sowie im Ausschuss für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.