Berlin

Vangard-Partnerin eröffnet eigene Arbeitsrechtskanzlei

Nach nur knapp zwei Jahren hat Katja Hinz die Arbeitsrechtsboutique Vangard verlassen und sich zum November mit eigener Kanzlei selbstständig gemacht. Die 42-Jährige war Anfang 2018 von Beiten Burkhardt als Non-Equity-Partnerin zu Vangard gekommen.

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Katja Hinz
Katja Hinz

Begonnen hatte Hinz ihre Karriere bei Kliemt, 2014 wechselte sie in das Berliner Büro von Beiten Burkhardt, wo sie zur Partnerin ernannt wurde. In der Vergangenheit beriet Hinz überwiegend Start-ups und Venture-Capital-Unternehmen, unter anderem zu Digitalisierungsthemen. So unterstützte sie zuletzt beispielsweise den Legal- und HR-Tech-Anbieter GoWorkaBit bei der Digitalisierung von Arbeitnehmerüberlassung. Weitere Schwerpunkte ihrer Beratungstätigkeit liegen bei Compliance-Fragen und internen Ermittlungen.

Seit fünf Jahren leitet Hinz zudem das HR Leaders Netzwerk in Berlin, dem rund 1.500 Personalverantwortliche angehören. In ihrer neuen Kanzlei, die unter dem Namen Studio Hinz auftritt, möchte sie die Zusammenarbeit mit Personalern noch mehr in den Mittelpunkt stellen. Vom Umgang mit HR-Tools bei der Erstellung von Arbeitsverträgen bis zur Prozessgestaltung sollen dabei alle Bereiche des Arbeitsrechts abgedeckt werden. Für das kommende Jahr plant Hinz eine Verstärkung auf Associate-Ebene.

Vangard kann den Weggang der Partnerin gut auffangen, schließlich ist die Arbeitsrechtsboutique in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und beschäftigt mittlerweile rund 50 Anwälte. Das Berliner Büro war 2014 gegründet worden, 2018 kam Frankfurt als fünfter Kanzleistandort hinzu. In Berlin, dem kleinsten Vangard-Standort, verbleiben nach dem Weggang von Hinz mit Dr. Rajko Herrmann und Dr. Matthias Kast zwei erfahrene Equity-Partner, zudem wurde Julia Viohl in diesem Jahr zur Partnerin ernannt. Unterstützt werden die drei derzeit von drei Associates, weitere Neueinstellungen von Associates sind geplant.

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