Bespitzelungs-Skandal bei Hewlett Packard trifft Inhouse-Juristen
Kevin Hunsaker, der frühere Ethikbeauftragte und Senior Counsel von Hewlett Packard (HP), soll Hinweise auf bedenkliche Ermittlungspraktiken ignoriert haben. Unter seiner Leitung hatte der Technologiekonzern in den USA interne Ermittlungen initiiert, nachdem vertrauliche Informationen aus Vorstandssitzungen an die Presse weitergegeben worden waren. Die beauftragten Detektive spähten HP-Manager und Journalisten mit Methoden aus, die der kalifornische Generalstaatsanwalt inzwischen als illegal bezeichnet hat. Hunsaker und die Vorsitzende des Boards Patricia Dunn sowie weitere Top-Manager und die General Counsel Ann Baskins haben inzwischen ihren Hut genommen.
Dunn, Hunsaker und drei der beteiligten Detektive wurden angeklagt. Der jetzige Firmenchef Marc Hurd hat sich bei einer Anhörung vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses entschuldigt, doch ist der Imageschaden für HP immens.
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