Im Aufwind

Bird & Bird und Heisse Kursawe melden Umsatzplus

Autor/en
  • Aled Griffiths

Mit Bird & Bird und Heisse Kursawe Eversheds sind im vergangenen Geschäftsjahr zwei mittelgroße Kanzleien hierzulande gut durch die Finanzkrise gekommen und verbuchten beide ein Umsatzplus.

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Die deutschen Büros der britischen Sozietät Bird & Bird konnten ihre Umsätze um 5,5 Prozent auf 48 Millionen Euro erhöhen. Die Zahl der Berufsträger stieg dabei etwas geringer um nur gut vier Prozent auf  durchschnittlich 141,5 Vollzeitkräfte. 

Heisse Kursawe, die Münchner Sozietät, die im Verbund der großen englischen Kanzlei Eversheds steht, meldete eine Umsatzsteigerung von 14 Prozent auf 20,1 Millionen Euro. Die Zahl der Berufsträger sank dabei sogar leicht von durchschnittlich 63,4 Vollzeitkräften auf 62,2.

Auch bei weiteren mittelgroßen deutschen Einheiten internationaler Kanzleien lief es offensichtlich gut. Bei DLA Piper war Deutschland nach Kanzleiangaben die erfolgreichste Jurisdiktion, die genauen Zahlen liegen JUVE hier allerdings noch nicht vor.

Bird & Bird erzielte international einen Umsatz von 228 Millionen Euro und war mit einem Plus von drei Prozent eine der wenigen UK Kanzleien, die ihren Umsatz steigern konnten. Der weltweite Gewinn fiel aber  leicht um drei Prozent auf einen Partnerdurchschnitt von 527.450 Euros.

Der Managing Partner in Deutschland, Dr. Alexander Schröder-Frerkes, der gerade in seiner Rolle für eine weitere Amtszeit bestätigt wurde, sagte: „Wir haben uns in diesen schwierigen Marktgegebenheiten sehr gut aufgestellt und konnten so ein solides Ergebnis erzielen. Ich sehe optimistisch in die Zukunft – die Märkte bieten einige Möglichkeiten.“

Er hob für Deutschland vor allem zwei Praxisgruppen hervor: „Der Bereich IP hat sich als sehr krisenfest erwiesen. Und sehr erfreulich hat sich auch unsere Praxisgruppe Energie entwickelt. Beide Bereiche konnten ein starkes Umsatzplus melden.“

Heisse Kursawe konnte in Deutschland beim Umsatz sogar noch deutlich stärker zulegen, von 17,6 auf 20,1 Millionen Euro. „Im Umsatz spiegelt sich auch der wachsende Anteil des internationalen Geschäfts“, sagte Managing Partner Dr. Matthias Heisse. „Wir liegen mittlerweile bei fast 40 Prozent bezogen auf den Gesamtumsatz.“ Vor allem der Kerngeschäftsbereich wuchs zum Teil überdurchschnittlich. Der Umsatz in Corporate/Tax etwa stieg um 2 Millionen Euro auf gesamt 8,3 Millionen Euro an. Der Kostenquote blieb bei rund 55 Prozent stabil.

Mit nur sechs vollen Equity-Partnern erreicht die Sozietät beim durchschnittlichen Partnergewinn theoretisch die unglaubliche Höhe von 1,5 Millionen Euro. Allerdings sind auch die Salary-Partner am Gewinn beteiligt; dazu kommen auch sogenannte Fixed-Share Partner mit einem speziellem Bonus-System.

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