Clifford Chance-Memorandum Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage

Ende November hat der holländische Justizminister Piet-Hein Donner eine parlamentarische Anfrage zweier Abgeordneter der Arbeits-Partei PvdA beantwortet. Im Kern ging es um überhöhte Rechnungen von Anwälten. Die Anfrage stützte sich dabei auf das von New Yorker Associates verfasstes Memorandum über die Arbeitsbedingungen bei Clifford Chance. Für die internationalen Kanzleien vor Ort war eine Zeit der Nervosität vorausgegangen, wie diese Stellungnahme von höchster Stelle ausfallen werde. Denn die vorgelegten Fragen zielten zum Teil auch auf die grundsätzliche Stellung von internationalen Sozietäten in Holland ab: "Sind solche Probleme (wie sie in dem Memo angesprochen werden) die Folge von internationalen Fusionen?" oder "Was ist Ihr Standpunkt in Bezug auf internationale Fusionen oder die Übernahme von Anwaltskanzleien?"

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„Die Sache wirkte im Anwaltsmarkt wie eine Ladung Dynamit“, beschrieb ein britischer Managing Partner einer internationalen Sozietät die Spannung, mit der das Votum des Ministers erwartet worden war. „Ein ganz einmaliger Vorgang“, kommentierte ein Amsterdamer Anwalt, der sich über das Ergebnis hingegen erleichtert zeigte.

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