Der Weggang des Litigation-Spezialisten und Senior Partners Benedict gilt zwar als Rückschlag für Clifford in Amerika, doch konnte man den Anwalt kaum aufhalten. Benedict gehörte dem Vernehmen nach zu der Gruppe von Partnern, die sich als Top-Verdiener nicht in das Vergütungssystem der Kanzlei einfügen ließen. Clifford hatte sich vor über einem Jahr entschieden, beim Lockstep zu bleiben und somit einigen Rainmakern die Hoffung genommen, außerhalb der weltweit gültigen Vergütung bei Clifford entlohnt zu werden.
Barbara Goodstein hingegen zieht es zu LeBoef Lamb Greene & MacRae. Die Kanzlei hatte sich vor wenigen Wochen schon einmal aus den Reihen Cliffords verstärkt: In Washington war Fred Reinke, tätig im internationalen Handels- und Vertragsrecht, als Partner zu LeBoef gegangen.
Bonnie Barsamian schließlich stieß zu Dechert.
Für Clifford reißt die Serie der Partnerabgänge also offenbar nicht ab. Seit Anfang 2003 hat die Kanzlei in den USA weit über 30 Anwälte verloren. Als Reaktion darauf hatte man im Sommer sogar die Büros in San Francisco und Los Angeles geschlossen. (Jörn Poppelbaum, Astrid Jatzkowski)