Coup

Clifford-Energierechtspartner Ungemach zu White & Case

Einer der führenden deutschen Energierechtler ist neuer Equity Partner bei White & Case.

Teilen Sie unseren Beitrag

Zum 16. Januar wechselte der bisherige Clifford Chance-Partner Manfred Ungemach (41) in Düsseldorf die Kanzlei. Mit dem Anwalt zu White & Case kamen die beiden Senior Associates Michael Cieslarczyk (32) und Dr. Alexander Dlouhy (33). Cieslarczyk hat nach Auskunft von White & Case in seiner Eigenschaft als Bank- und Börsenrechtler an der durch Clifford betreuten Gründung der ersten deutschen Strombörse mitgearbeitet und auch Marktteilnehmer im Energiehandel beraten. Dloughy hat seinen Schwerpunkt im Corporate-Bereich. Alle drei waren bei Clifford Mitglieder derselben Praxisgruppe.

Ungemach begründete seinen Wechsel mit dem „konsistenten internationalen Konzept zur Bündelung der vorhandenen Energierechtskompetenz und dem Weitblick bei der Behandlung wichtiger Zukunftsfragen der Regulierung“ bei White & Case. Die Kanzlei baut derzeit weltweit die Energierechtspraxis aus.

Dr. Jörg Kraffel, Partner bei Clifford in Berlin, erklärte zu der Trennung, es habe unterschiedliche strategische Auffassungen zwischen Clifford und Umgemach gegeben.

In Deutschland spielt Ungemachs neue Kanzlei bislang auf dem Feld der Energiewirtschaft keine entscheidende Rolle, betreut aber immer wieder Projekte außerhalb Europas und in Osteuropa. Clifford hingegen zählt hierzulande und auf dem britischen Markt mit einer breit aufgestellten Gruppe zu den wichtigsten europäischen Playern und berät unter anderem RWE.

Ungemach, der unter anderem Eni Spa und ConEnergy energierechtlich beraten hatte, war bei Clifford wesentlich am Aufbau der Energierechtsgruppe beteiligt. Eine vergleichbare Aufgabe dürfte jetzt auch bei White & Case vor ihm liegen.

Artikel teilen