Lovells geht, Olswang kommt. Die dynamische Londoner Kanzlei ist in Deutschland bislang kaum bekannt, doch ihr Einstieg verspricht interessanten Zuwachs in der Hauptstadt. Olswang passt zu Berlin, auch wenn Chief Executive Jonathan Goldstein erklärt, man hätte ebensogut in München oder Frankfurt eröffnen können. Das schlagkräftige Medien-Team ist für die meisten großen Filmgesellschaften und britischen Fernsehsender aktiv, die Immobilienpraxis boomt. Außerdem sieht die Sozietät – wie jede andere auch – Berlin als Sprungbrett für den osteuropäischen Markt. Doch da ist noch mehr.
Olswang ist eine junge Kanzlei. Die Partner sind größtenteils zwischen 35 und 45 Jahren alt. Zwar hätte man nun lieber noch einige weitere Schwergewichte an Bord genommen, verhandelt wurde mit etlichen Akteuren im Berliner Markt. Interessant ist die Kanzlei auch deshalb, weil sie als Arbeitgeber ein denkbar positives Image hat.
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