„Das Schattendasein beenden“

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Dr. Marc Benzler, Bankaufsichtsrechtler bei Clifford Chance, über die Regulierung von Schattenbanken.

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JUVE: Derzeit ist viel über die wachsende Bedeutung von Schattenbanken zu hören. Wie lässt sich dieser Sektor definieren?
Marc Benzler: Als Schattenbanken bezeichnet man im Aufsichtsrecht nicht regulierte Kapitalsammelstellen, deren Geschäft im weitesten Sinne mit der üblicherweise von Banken betriebenen Kreditintermediation vergleichbar ist. Typische Vertreter sind Zweckgesellschaften, Fonds und ähnliche Marktteilnehmer. Aber auch weitere Geschäftsfelder wie Wertpapierdarlehens- und ‑pensionsgeschäfte werden durch die Regulierungsvorschläge dem Schattenbankensektor zugeordnet, unbesehen der handelnden Akteure. Dass der Bedarf an einer wettbewerbsfähigen Refinanzierung gestiegen ist, spielt den Schattenbanken in die Hände.

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