Der Markt ist gespalten

Die Großkanzleien in Deutschland mit mehr als 100 Anwälten entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen. Während die allermeisten der internationalen Kanzleien im Vergleich zum Vorjahr kleiner geworden sind, sind die deutschen Großsozietäten unterm Strich leicht gewachsen.Dies ergibt sich aus der diesjährigen JUVE-Umfrage zur Personalentwicklung zum Stichtag 1. Mai.

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Die Zahlen dokumentieren, mit welcher Konsequenz speziell die großen internationalen Kanzleien nach mehr Profitabilität streben. Besonders deutlich wird der Abbau bei den Kanzleien, die vor einiger Zeit beschlossen haben, ihre Partnerschaften zu straffen: Linklaters Oppenhoff & Rädler, Clifford Chance und Lovells. Linklaters begann im Sommer des vergangenen Jahres damit, den Status von fast einem Viertel der deutschen Equity-Partner zu überprüfen (JUVE 08/04), mit der Folge, dass viele Partner die Kanzlei verließen. Lovells verfolgte ähnliche Pläne und gab zum Jahreswechsel bekannt, dass sie sich weltweit von einer Reihe von Partnern trennen wollte, zu einem erheblichen Teil davon in Deutschland (JUVE 02/05). Clifford Chance schließlich schloss im Frühjahr mit dem Berliner Büro einen kompletten Standort (JUVE 01/05). Die Kanzlei, im vergangenen Jahr noch die zweitgrößte hierzulande, findet sich jetzt auf Platz 4 der größten Kanzleien Deutschlands wieder.

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