Die Pünder Group

Weniger Kanzleien in engerer Kooperation

Autor/en
  • Aled Griffiths

Am 30. Juni teilte die Pünder Group Veränderungen innerhalb der Organisation mit, die mit den beiden Schlagworten Konzentration und Integration beschrieben werden. Dabei steht Konzentration für die Verschlankung der Gruppe von fünf auf drei Mitglieder: Zukünftig gehören neben Pünder Volhard, Weber & Axster nur noch die Wiener Kanzlei Cerha, Hempel & Spiegelfeld und das französische Büro De Pardieu Brocas Maffei & Associes der Pünder Group an. Die Schweizer Stoffel & Partner und die belgische Kanzlei Copperns van Ommeslaghe & Faurès werden, laut einer Pressemitteilung „als Folge der strategischen Überprüfung nicht länger Mitglieder der Pünder Group sein“.Eine stärkere Integration soll es hinsichtlich der Kooperation der drei jetzigen Mitgliedskanzleien geben. „Die Einführung des Euro wird die regionalen Marktplätze stark prägen“, betont Peter Nägele, einer der beiden geschäftsführenden Partner von Pünder Volhard, Weber & Axster, und bezieht sich damit auf die zunehmend grenzüberschreitenden Aktivitäten der Mandanten. Damit wächst die Notwendigkeit einer international tätigen Kanzlei, ihren Mandanten Service aus einer Hand anbieten zu können. „Wir wollen für Mandanten in Europa und weltweit one stop shopping bieten“, beschreibt Nägele die Strategie: „Gemeinsames Ziel ist es im Bank- und Kapitalmarktsrecht sowie im M&A Geschäft eine der ersten Adressen in Europa zu werden.“

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Einige Beobachter nennen als möglichen Grund der Neuorganisation auch die Tatsache, dass die Allianz hinsichtlich der Größe, Tätigkeitsschwerpunkte und Marktposition der einzelnen Mitgliedskanzleien relativ heterogen war. Dr. Karl Hempel von Cerha, Hempel & Spiegelfeld sieht dieses Problem in der konsolidierten Gruppe gelöst. „Wir haben alle eine ähnliche Marktposition in unseren Länder.“

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