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Man war allgemein davon ausgegangen, dass Pünder die weitere Integration forcieren wollte, und entsprechend wurde die Reduzierung der Mitgliedskanzleien auf lediglich drei – Pünder, Volhard, Weber & Axster selbst, die Wiener Sozietät Cerha, Hempel und Spiegelfeld, und die Pariser Kanzlei De Pardieu Brocas Maffai & Associés – als Vorbote einer erheblich engeren Allianz gesehen, obwohl bekannt war, dass die Österreicher einer Voll-Fusion skeptisch gegenüberstanden. „Es war schon lange klar, dass wir eine engere Zusammenarbeit brauchen“, kommentiert Peter Nägele, einer der beiden geschäftsführenden Partner von Pünder, Volhard, Weber & Axster, und der zweite Geschäftsführer, Dr. Thomas Gasteyer, erläutert: „Wir haben eng zusammen gearbeitet, aber wir hatten nie gemeinsame Mandanten auf einer Rechnung.“ Der Verwaltungsaufwand für die Allianz wurde zunehmend zur Last, und die dringend notwendige Vereinheitlichung von Arbeitsweisen, Qualitätskontrollen und Dokumentationsstandards blieb aus.