Ihren Schwerpunkt hatten beide zuletzt bei Immobilientransaktionen. So war Rittmeister vor wenigen Monaten Teil des Beraterteam, das den Projektentwickler Vivico im Zusammenhang mit dem Bau des sogenannten PwC-Wolkenkratzers im Frankfurter Europaviertels betreute. Schrey fungierte im vergangenen Jahr beispielsweise auf Seiten des FPS-Teams, das den US-Investor RFR Holding beim Kauf des Eurotowers von Degi beriet.
Entsprechend sollen Rittmeister und Schrey gemeinsam mit Benkert und dessen Tochter Claudia Benkert das Beratungsgeschäft im M&A-Bereich sowie rund um Immobilien für die vorwiegend mittelständische Klientel ausbauen.
Namenspartner Manfred Benkert, ehemaliger Leiter der Steuerpraxis von Clifford Chance war erst Ende 2007 mit seiner Kanzlei an den Start gegangen. Derzeit arbeiten sechs Anwälte, davon 2 Associates für die Sozietät, die sich auf Transaktionen konzentriert.
Weiteres Wachstum plant die Kanzlei im Bereich Steuern und Wirtschaftsprüfung. So sollen bereits zum Januar noch ein Steuerrechtler als Partner und eine Steuerberaterin als Associate zu der Einheit hinzustoßen.
FPS zeigte Verständnis für die Entscheidung von Schrey und Rittmeister. Dr. Robin Fritz, geschäftsführender Gesellschafter der Kanzlei sagte: „Diese Chance mussten die beiden wahrnehmen. Sie können in der Stunde Null beim Aufbau einer Tranksaktionsboutique dabei sein. Deswegen verstehen wir das“. FPS hat auf die Weggänge bereits reagiert: „Wir haben schon wieder aufgestockt und die Abgänge damit kompensiert“, so der Frankfurter Partner Reinhart.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 7. Oktober 2008