In der 2007 gegründeten Kanzlei ist Schaffeld einer von insgesamt fünf Berufsträgern, darunter zwei Partner. Er wird vor allem im Medien-, Urheber-, Wettbewerbs- und Sozialrecht arbeiten. „Damit führe ich das fort, was ich schon beim BDZV gemacht habe“, sagt Schaffeld.
Schaffeld war mehr als 30 Jahre für den BDZV aktiv. Er begann 1979 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und vertrat seit 1989 als Justiziar den Verband. Seit 1997 war er zudem Mitglied der Geschäftsleitung. „Burkhard Schaffeld hat über Jahrzehnte die Tarifpolitik des BDZV in allen Facetten mitgeprägt und sich in den Tarifauseinandersetzungen mit den Gewerkschaften auch den Respekt der Gegenseite erworben“, sagte BDZV-Präsident Helmut Heinen. Der BDZV mit Sitz in Berlin ist die Dachorganisation der deutschen Tages-, Sonntags- und politischen Wochenpresse und vertritt die Belange von mehr als 300 Tageszeitungen.
Die Position von Schaffeld beim BDZV haben Ricarda Veigel (40) und Dr. Sonja Boss (37) übernommen. Veigel war bisher Referentin Recht des BDZV und seit Mitte vergangenen Jahres Geschäftsführerin des Vereins der Zeitungsverleger in Berlin und Ostdeutschland. Ihre Schwerpunkte sind Vertriebs-, Anzeigen- sowie Internet- und Presserecht. Boss ist Fachanwältin für Arbeitsrechts und war vor ihrem Einstieg beim BDZV für fünf Jahre in der Kanzlei Prof. Dr. Weberling beschäftigt. Dort beriet sie mehrere Zeitungshäuser.