Die neue Einheit konzentriert sich auf Gesellschafts-, Insolvenz- und Bankrecht. Neben der Beratung von mittelständischen Unternehmen und Kreditinstituten zählt sgpartner Insolvenzverwalter zu ihren Mandanten. Bei letztgenannten ergibt sich gerade bei Organhaftungsthemen und Streitigkeiten mit D&O-Versicherungen eine Schnittstelle zur Prozessführung. Bislang besteht die Kanzlei nur aus Schnieders und Göb, jedoch plant die Kanzlei, in Düsseldorf zeitnah Associates einzustellen.
Schnieders begann seine berufliche Laufbahn 2002 bei Hengeler Mueller in Düsseldorf. Dann wechselte er 2006 in die Gesellschaftsrechtspraxis von Flick Gocke. Dort beriet er bei diversen Konzernumstrukturierungen, Organhaftungsfragen sowie in Schiedsverfahren. Unter anderem gehörte er zu dem Team von Flick Gocke-Anwälten, die die Gea-Group und E.on 2007 beziehungsweise 2008 bei ihren Konzernumstrukturierungen begleiteten. Er beriet zudem den Bayerischen Landtag bei möglichen Organhaftungsansprüchen im HGAA-Komplex.
Göb verbrachte seine ersten Berufsjahre zwischen 2001 bis 2006 als Anwalt in Münster, zunächst bei Harnischmacher Löer Wensing, im Anschluss bei Mönig und Partner. Wie Schnieders schloss er sich 2006 Flick Gocke an und beriet Unternehmen bei der Sanierung sowie in Transaktionen.
Auch nach den beiden Weggängen bleibt Flick Gocke mit deutlich über 100 Anwälten die größte Kanzlei in Bonn. Abspaltungen oder Partnerweggänge gibt es äußerst selten. Der letzte Spin-off auf Partnerebene liegt bereits knapp vier Jahre zurück. Damals machten sich die beiden Berliner Steuerrechtler Dr. Thomas Müller-Thuns und Prof. Dr. Lenhard Jesse unter dem Namen Jesse Müller-Thuns selbstständig. Im Herbst 2010 wechselte dann der anerkannte Unternehmensteuerrechtler Prof. Dr. Ulrich Prinz zur Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.