Mecklenbrauck kam 2004 von Freshfields Bruckhaus Deringer (mehr…), wo er rund sechs Jahre lang in der Dispute-Resolution-Praxis tätig war und als eine aufstrebende jüngere Kraft galt. Für Peters baute Mecklenbrauck in den vergangenen Jahren dann eine zwar kleine, aber sehr anerkannte Litigationpraxis auf. Daneben ist Mecklenbrauck auf Anlagenbau und Handelsrecht spezialisiert. Der 41-Jährige berät Mandanten wie die Commerzbank Immobilien- und Leasingtochter CommerzReal regelmäßig in Prozessen. In der Vergangenheit hat Mecklenbrauck häufig auch Töchter des Energiekonzerns E.on beraten (mehr…).
Bei SchröderFischer steigt der Prozessrechtler als Partner ein und trifft einen alten Bekannten wieder: Gründungspartner Carsten Schröder war selbst bis 2008 bei Peters tätig (mehr….). „Wir freuen uns sehr, dass Dirk Mecklenbrauck zu uns stößt“, sagte Schröder. Die Kanzlei SchröderFischer ist mit drei Partnern und drei Associates bislang schwerpunktmäßig in den Gebieten Bau- und Immobilienrecht, Gesellschafts- und Insolvenzrecht sowie im Arbeitsrecht tätig.
Peters will keine eigene zentrale Litigationpraxis mehr aufbauen, sondern die Prozesse in den jeweiligen Praxen direkt betreuen. „Wir bedauern das Ausscheiden von Dirk Mecklenbrauck sehr und danken ihm für seine langjährigen hervorragenden Leistungen in unserer Sozietät“, sagte Namenspartner Dr. Wolfgang Peters. Die Trennung von Mecklenbrauck erfolgt in gegenseitigem Einvernehmen, beide Seiten sprachen von unterschiedlichen Auffassungen über die strategische Weiterentwicklung der Kanzlei. Mecklenbrauck gehörte neben Peters und dem Arbeits- und Vertriebsrechtler Dr. Jörg Podehl dem Partnerausschuss an, in dieser Position wird ihm der IP-Experte Ulf Vormbrock nachfolgen.
Neuer Sozietätsvertrag mit verändertem Vergütungssystem
Peters befindet sich derzeit im Wandel. Im Januar reformierte die Kanzlei ihren Sozietätsvertrag umfassend, mit dem Ziel, bessere Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen. Unter anderem wird das bisherige Lockstep-System in eine Anteilsgesellschaft mit einer stärker meritorisch ausgerichteten Vergütung überführt.
Das Einkommen der Anwälte setzt sich künftig aus drei Bestandteilen zusammen: einer fixen Vergütung, einem erfolgsabhängigen Anteil sowie einer Auszahlung, die an den Gesellschafteranteil gekoppelt ist. Damit will Peters Anreize schaffen für den gemeinsamen Aufbau von Dauermandanten und interne Partnerernennungen erleichtern. Zum Jahresbeginn ernannte die Kanzlei mit Gesellschaftsrechtler Jörg Stelzer (36) den ersten internen Partner nach dem neuen Sozietätsvertrag. Aktuell arbeiten bei Peters rund 30 Anwälte schwerpunktmäßig in den drei Bereichen Corporate, Commercial und Compliance. Neben ihrem Stammsitz Düsseldorf ist die Kanzlei mit einem kleineren Büro in Berlin präsent. (Silke Bünger)