Ein Jahr nach der KPMG-Trennung

Beiten steigert Umsatz und Gewinn

Autor/en
  • JUVE

Beiten Burkhardt hat in ihrem ersten kompletten Geschäftsjahr seit der Trennung von KPMG Umsatz und Gewinn steigern können: Rund 45 Partner und insgesamt 230 Berufsträger erzielten 2004 einen Umsatz von 70 Millionen Euro. Im Vergleich zu JUVE vorliegenden, hochgerechneten Zahlen für 2003 in Höhe von 64 Millionen Euro entspräche dies einer Steigerung von rund zehn Prozent. Die höchsten Umsatzzuwächse verbuchten die traditionell starken Fachbereiche Arbeitsrecht und Vergaberecht.

Teilen Sie unseren Beitrag

Die Partner mit der höchsten Beteiligung kamen 2004 auf einen Gewinn von einer Million Euro, die mit der geringsten Beteiligung auf 250.000 Euro. Der durchschnittliche Gewinn pro Partner betrug 420.000 Euro.

Die jetzigen vorläufigen Zahlen waren den Partnern Anfang März vorgestellt worden. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn habe man das Budget leicht übertroffen, erklärte der Münchner Partner Dr. Jack Schiffer gegenüber JUVE. Die Kosten seien leicht reduziert worden. Ansonsten ließen sich Vergleiche zum Vorjahr kaum ziehen, sagte Schiffer. Der Grund: 2003 war für Beiten Burkhardt geprägt von der gesellschaftsrechtlichen und räumlichen Entflechtung von KPMG, wobei auch das Geschäftsjahr von Oktober-September wieder auf das Kalenderjahr umgestellt worden war. Seit 2004 wacht mit Harald Flatschart erstmals ein Chief Financial Officer über die Beiten-Zahlen.

Neben Umsatz und Gewinn konnte die Kanzlei 2004 auch die Produktivität ihrer Anwälte steigern: Pro Berufsträger setzte Beiten im Durchschnitt 304.000 Euro um (Vorjahr: 272.000 Euro). Der Partnerumsatz blieb mit rund 1,6 Millionen Euro etwa gleich.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de