Ende einer Ära

Kempf und Dannenfeldt auf getrennten Wegen

Nach jahrelanger Zusammenarbeit trennen sich die Namenspartner der Frankfurter Kanzlei Kempf & Dannenfeldt Ende November. Eberhard Kempf (72) macht gemeinsam mit Dr. Hellen Schilling (42) weiter. Eva Dannenfeldt (48) führt eine eigene Kanzlei zusammen mit dem bisherigen Associate Alexander Rumpf (35).

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Die Strafrechtler Kempf und Dannenfeldt waren seit weit über zehn Jahren in einer Kanzlei und haben immer wieder in Mandaten zusammengearbeitet. Dannenfeldt sagte, sie werden weiter persönlich und beruflich verbunden bleiben.

Kempf, seit Jahrzehnten einer der führenden Strafverteidiger Deutschlands, vertritt aktuell unter anderem im sogenannten Porsche-Prozess in Stuttgart und im Bochumer Schienenkartell-Verfahren. Schilling, die sich in den letzten Jahren ebenfalls einen guten Ruf in der Verteidigerszene erarbeitet hat und derzeit gemeinsam mit Kempf im Münchner Deutsche Bank-Prozess verteidigt, wird Partnerin der neuen Einheit. Die Kanzlei der beiden wird entsprechend Kempf Schilling heißen.

Rumpf, derzeit Associate, hat die Kanzlei bereits Ende Oktober verlassen. Dannenfeldt folgt etwas später. Die gemeinsame Kanzlei firmiert dann unter Dannenfeldt & Rumpf. Dannenfeldt verteidigt derzeit unter anderem im Frankfurter Verfahren um den CO2-Handel und in den Verfahren rund um die Cargo-Gesellschaften am Frankfurter Flughafen.

Klaus Walter, bislang ebenfalls Associate der Kanzlei, macht alleine weiter. Der 45-Jährige verteidigt unter anderem im Hamburger Conergy-Verfahren und ist in den sogenannten Cum-Ex-Verfahren tätig. Die weitere Associate Dr. Friederike Goltsche (36) schließt sich zum Jahreswechsel der Münchner Strafrechtsboutique Stetter an.

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