EY Law vorübergehend kopflos

Chef des internationalen Verbundes gegangen

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Der Chef von EY Law weltweit, Patrick Bignon, hat den Kanzleiverbund verlassen. Als Grund werden in der englischen Presse divergierende Ansichten zwischen Bignon und Ernst & Young über die Zukunft EY Law-Netzwerkes genannt: Bignon soll dagegen gewesen sein, dass E&Y nicht mehr weltweit mit eigenen Kanzleien präsent sein will.Dr. Stefan Kraus, Managing Partner von EY Law Luther Menold, bestätigte den Weggang Bignons und indirekt auch den Grund für diesen Schritt. "Bignon war für den Aufbau einer globalen Law Organisation angetreten." Damit liege er nicht mehr auf einer Linie mit den mächtigeren Prüfern. Denn "derzeit findet eine Fokusverschiebung auf die gezielte Weiterentwicklung von EY Law in solchen Regionen statt, wo EY Law stark ist. Diese befinden sich eben in Kontinentaleuropa", sagte der deutsche Managing Partner. Diese Konzentration sei eine strategische Entscheidung, die jedoch nicht aus finanzieller Notwendigkeit getroffen worden sei. Es sei aber ökonomisch sinnvoll, die EY Law-Ressourcen zu bündeln.

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Schon heute besteht das Kanzlei-Netzwerk von Ernst & Young überwiegend aus Einheiten in Kontinentaleuropa. Bislang war es Teil der Strategie, den Verbund überall auf der Welt zu stärken. Ziel ist jetzt, überall dort, wo man nicht vertreten ist, Best friends-Beziehung zu anderen Kanzleien aufzubauen. Wenn auch diese Konzentration laut Kraus „konkret nichts mit dem Problemkreis Sarbanes Oxley zu tun“ hat, räumt er im gleichen Atemzug dennoch ein: „Natürlich besteht aber ein Zusammenhang mit der nachteiligen Entwicklung des regulatorischen Umfeldes in einzelnen Märkten.“

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