Fett & Breyer, Maas

Trennung nach zwei Jahren

Das Konzept, das hinter dem Zusammenschluss der Kanzlei Fett & Breyer, Maas stand, ist nicht aufgegangen. Nach gut zwei Jahren hat sich Dr. Wolfgang Breyer (Stuttgart) von seinen Namenspartnern Prof. Dr. Klaus Fett (Ulm) und Arndt Maas (Leipzig) getrennt. Der Hintergrund des Schrittes war die Verärgerung einiger Mandanten über das fusionsbedingte Tätigkeitskeitsprofil der Kanzlei.Fett & Breyer, Maas war mit dem Ansatz angetreten, kartellrechtliche Beratung mit einem Fokus auf das Baugewerbe anzubieten. Zunächst habe sich dieser Plan gut angelassen, sagte Breyer. Die Kanzlei machte unter anderem durch die Durchsetzung eines Marktinformationssystems von 16 Baustofflieferanten, durch die Vertretung von Schwenk Zement im kartellrechtlichen Bußgeldstreit und die Beratung von Züblin als Generalunternehmer bei den Ten Towers in München auf sich aufmerksam. Doch genau in dieser Kombination lag das Problem: Nach Auskunft von Partner Dr. Kai-Thorsten Zwecker sei es vor allem im süddeutschen Raum in Folge der baurechtlichen Beratung des Bauhauptgewerbes und der kartellrechtlichen Beratung der Bauzulieferer zu Kollisionen gekommen.

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Zudem reagiert das Hauptgewerbe bekanntermaßen vergleichsweise sensibel, wenn Rechtsberater auch auf der Gegenseite – sei es Zulieferung, sei es Auftraggeber – agieren. Dieses Risiko, so Breyer, sei bei dem Zusammenschluss wohl unterschätzt worden. Konsequenterweise hat er sich nunmehr auch aus einem noch laufenden Kartellverfahren in der Zulieferbranche zurückgezogen.

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