Baker & McKenzie verstärkt zum Juli ihre Steuerpraxis in Frankfurt mit einem erfahrenen Quereinsteiger. Als neuer Partner kommt Dr. Stephan Behnes (47), der zuvor über 15 Jahre bei der Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG tätig war.
Der als Rechtsanwalt und Steuerberater qualifizierte Behnes berät international tätige Unternehmen und Finanzdienstleister bei Reorganisationen, Finanzierungen, Unternehmenskäufen sowie im Konzernsteuerrecht. Ein besonderer fachlicher Schwerpunkt liegt bei der steuerlichen Strukturierung von Kapitalanlagen, einschließlich Immobilienfonds. In den vergangenen Jahren beriet Behnes vor allem bei Reorganisationen im öffentlichen Bankensektor, unter anderem bei der WestLB beziehungsweise der Gründung der Rechtsnachfolgerin Portigon.
„Mit seiner Erfahrung in der Beratung grenzüberschreitend agierender Unternehmen ergänzt er unsere Fokussierung auf globale Mandate und Mandanten“, sagte Nicole Looks, Leiterin der deutschen Steuerrechtspraxis von Baker. „Seine Konzentration auf deutsche Konzerne, insbesondere Banken und Finanzdienstleistungsmandate deckt sich darüber hinaus mit unserer Strategie, den deutschen Steuermarkt weiter zu durchdringen.“
Hierzulande zeichnet sich Baker vor allem durch ihr starkes internationales Netzwerk und die guten Verbindungen in ihrer US-Steuerpraxis aus. Mit Behnes soll die Beratung im Konzernsteuerrecht weiter aufgewertet werden. Dafür steht bislang vor allem der erfahrene Partner Christian Brodersen. Daneben wird die Praxis durch die Arbeit von Praxisleiterin und renommierten Umsatzsteuerrechtlerin Looks und dem Verrechnungspreisspezialisten Dr. Stephan Schnorberger wahrgenommen. Zuletzt war die Steuerpraxis im Sommer 2013 mit einem Quereinsteiger gewachsen. Damals wechselte ein junger Steuerrechtler von Shearman & Sterling zu Baker. Insgesamt arbeiten damit in ihrer Steuerpraxis 22 Berufsträger, davon sind 10 Partner.