Frankfurt

Bryan Cave holt Pöllath-Partner

Autor/en
  • JUVE

Der Finanzierungsexperte Dr. Andreas Junius (59) hat das Frankfurter Büro von P+P Pöllath + Partners zum Jahreswechsel verlassen und sich als Partner der US-Kanzlei Bryan Cave angeschlossen. Junius war vor gut vier Jahren ebenfalls als Partner bei Pöllath eingestiegen, zuvor war er über 20 Jahre in New York tätig, unter anderem bis zu deren Fusion mit Clifford Chance als Leiter des Büros von Pünder Volhard Weber & Axster.

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Junius begleitet vor allem grenzüberschreitende Finanzierungen und Investments, regionale Schwerpunkte liegen dabei auf den USA sowie dem Mittleren Osten. Besondere Erfahrung hat er in korankonformen Transaktionen. Neben seiner Arbeit an Finanzierungen begleitet er auch M&A-Deals. Auf diesen beiden Praxen liegt auch der Schwerpunkt des kleinen Frankfurter Büro von Bryan Cave. Mit Junius wächst es auf sieben Anwälte, davon drei Partner und ein Counsel. Bryan Cave hatte Anfang 2012 mit einem vierköpfigen Team von Haarmann ihr zweites deutsches Büro eröffnet. 2007 war sie in Hamburg mit einem Team von Buse Heberer Fromm an den Start gegangen. Ihr Hamburger Büro baute Bryan Cave zum Jahreswechsel ebenfalls aus. Dort stießen zwei Associates dazu, die auf Corporate/M&A und Corporate Litigation spezialisierte Dr. Eva Stöckel sowie die Compliance- sowie Zoll- und Außenhandelsexpertin Carolyn Krampitz. Stöckel wechselte von der Hamburger Corporate-Boutique Corvel, Krampitz von Celanese.

Bei Pöllath ist neben Junius in Frankfurt zum Jahreswechsel noch ein weiterer Partner ausgeschieden, der bekannte Private-Equity-Spezialist Dr. Jan Wildberger (48). Er ist künftig nicht mehr anwaltlich tätig und kümmert sich um ein Portfolio eigener Unternehmensbeteiligungen. Wildberger war vor rund drei Jahren von Simmons & Simmons gekommen (mehr…). Für Pöllath ist  nach den Weggängen in Frankfurt nur noch ein Partner mit Fokus auf Corporate/M&A-Arbeit tätig sowie in seinem Team sechs Berufsträger. Drei weitere Partner haben ihren Schwerpunkt in der Begleitung von Fondsstrukturierungen und im Steuerrecht. Insgesamt zählt das Büro knapp 20 Anwälte. Frankfurt ist hinter München und Berlin der kleinste der drei Standorte der Sozietät.

Auch in Berlin kehrte der Kanzlei zum Jahreswechsel ein erfahrener Anwalt den Rücken. Der auf Nachfolge-, Vermögens- und Stiftungsberatung spezialisierte Dr. Jens Escher stieg als Senior Manager bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ein und wechselte dafür nach Düsseldorf. Bei Pöllath arbeitete Escher als Counsel. (René Bender)

 

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