Nach Stationen beim Lebensversicherer Debeka und dem Personalmanagementunternehmen Mercer war Arteaga als Geschäftsführer Deutschland, Österreich und Schweiz für das Makler- und Beraterunternehmen AON Jauch & Hübener Consulting tätig. Im Februar 2011 übernahm er das damals neu geschaffene Vorstandsressort für betriebliche Altersversorgung bei Zurich. Die Versicherung schaffte das Ressort allerdings Anfang 2014 im Zuge ihrer Konzentration auf ausgewählte Nischenprodukte der betrieblichen Altersvorsorge wieder ab. Seither war der Jurist selbstständig.
„Die betriebliche Altersversorgung gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird bei Transaktionen auch vermehrt von Mandanten angefragt“, sagte Dr. Bernd Borgmann, einer der beiden deutschen Managing-Partner von DLA und selbst Arbeitsrechtler. „Vor diesem Hintergrund ist der Zugang von Dr. Marco Arteaga und der damit verbundene Auf- und Ausbau des Fachbereichs Betriebliche Altersversorgung ein strategisch sehr wichtiger Schritt für DLA Piper.“
In Deutschland ist Arteaga der erste Partner im 28 Berufsträger starken Arbeitsrechtsteam, der sich rein mit dem Spezialthema beschäftigt. DLA plant aber, das Beratungsangebot personell kurzfristig noch weiter zu verstärken. In Europa arbeitete bislang lediglich der niederländische of Counsel Prof. Erik Lutjens mit Fokus auf das Geschäftsfeld. International kommt dem übergeordneten Team für International Pensions & Benefits vor allem in der amerikanischen und der englischen DLA-Praxis ein großer Stellenwert zu.
Beratung zur betriebliche Altersversorgung gewann zuletzt vor allem in Großkanzleien an Bedeutung, da sie als profitabel und interdisziplinär gilt. In Deutschland gibt es auf dem Feld bislang jedoch nur eine überschaubare Anzahl anerkannter Spezialisten in Kanzleien.