Zwischen 1990 bis 2001 war er Leiter Recht des Spezialglas- und Technologiekonzerns Schott und ab 1997 auch General Counsel. 2001 wechselte Niemeier zum Industriegaseunternehmen Messer Griesheim, wo er ebenfalls konzernweit alle Rechtsangelegenheiten verantwortete.
Von 2004 bis 2005 arbeitete Niemeier schließlich als Leiter der Abteilung Handels- und Wirtschaftsrecht im Bundesjustizministerium, wo er auch unternehmensrechtliche Reformvorhaben wie das Gesetz zur Unternehmensintegrität und die Modernisierung des Anfechtungsrechts begleitete. Zuletzt hatte er in Frankfurt für die Sozietät KPMG Legal gearbeitet.
„Mit Dr. Niemeier haben wir einen herausragenden Unternehmensjuristen gewonnen, der seine langjährigen Erfahrungen und sein umfangreiches Netzwerk an Kontakten auf nationaler und internationaler Ebene in unsere Sozietät einbringen wird“, sagte Werner Leipnitz, Leiter des Frankfurter Görg-Büros.
Die Aufnahme Niemeiers ist ein weiterer Schritt, um den Wachstumskurs fortzusetzen, den die Kanzlei nach einigen ruhigeren Jahren in Frankfurt seit 2007 eingeschlagen hat. Zuletzt hatte sich das Büro im vergangenen Jahr mit Ex-Clifford Chance-Counsel Dr. Andreas Gran im Gesellschaftsrecht verstärkt.
Bereits ein Jahr zuvor war der etablierte Vergaberechtler Dr. Lutz Horn mit seinem Team ebenfalls von Clifford zu Görg gewechselt. Derzeit arbeiten am Main drei Partner und vier Associates im gesellschaftsrechtlichen Dezernat von Görg.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 9. März 2009