Harrer hatte seine Karriere 1991 bei Shearman & Sterling begonnen, wo er zunächst von New York und später von Frankfurt aus beriet. 1997 wechselte er als Partner zu Oppenhoff & Rädler, die 2001 mit Linklaters fusionierte. Bei Linklaters hat er wesentlich zum Aufbau der Kapitalmarktpraxis beigetragen und namhafte Emittenten sowie emissionsbegleitende Banken bei komplexen Transaktionen begleitet. Unter anderem beriet er zum Börsengang von Uniper nach der Abspaltung von E.on und zum Covestro-IPO nach dem Carve-out von Bayer. Zuletzt begleitete Harrer die Banken beim Börsengang des Batteriespezialisten Varta. Zudem stand er der KfW mehrfach bei Privatisierungen und der Deutschen Börse bei zahlreichen Projekten als externer Berater zur Seite.
In seiner neuen Einheit hält Harrer an seinem Schwerpunkt Bank- und Kapitalmarktrecht fest. Darüber hinaus wird er auch als Organmitglied für Aufsichtsräte oder Beiräte zur Verfügung stehen. Diese Tätigkeit war bislang mit seiner Zugehörigkeit zu einer internationalen Großkanzlei aufgrund des Konfliktpotenzials nicht vereinbar. Gute Voraussetzungen als Einzelanwalt erfolgreich zu sein, bringt der erfahrene Kapitalmarktrechtler auch deshalb mit, weil er schon während seiner Zeit bei Linklaters für seinen partnerzentrierten Beratungsansatz bekannt war und für diesen von Mandanten sehr geschätzt wird.
Die ECM-Praxis von Linklaters zählt nach dem Weggang von Harrer drei Partner, zwei Counsel und neun Associates.