Henrici begann seine Karriere 2003 bei Linklaters, wo er besonders eng mit dem Banking-Litigation-Experten Klaus Saffenreuther zusammenarbeitete. Seit acht Jahren ist Henrici Partner. Er ist spezialisiert auf Interne Untersuchungen, häufig mit strafrechtlichen Bezügen wie etwa Marktmanipulation oder Korruption. So ist im Markt bekannt, dass er im Team mit den Partnern Saffenreuther und Staffan Illert für die Deutsche Börse die Insider-Vorwürfe gegen deren früheren Chef Carsten Kengeter untersucht hat. Auch als Linklaters den US-Software-Konzern Hewlett Packard dabei unterstützte, eine Korruptionsaffäre in Russland aufzuklären, gehörte Henrici zum Team.
Bei Linklaters gibt es seit etwa zwei Jahren eine fachbereichsübergreifende Compliance-Gruppe, der Henrici angehörte. Aus dem Fachbereich Konfliktlösung gehören dazu noch die Partner Saffenreuther und Dr. Christian Schmitt sowie die zum Mai ernannte Münchner Partnerin Dr. Kerstin Wilhelm. Weitere Partner im Compliance-Team sind die Gesellschaftsrechtler Prof. Dr. Hans-Ulrich Wilsing und Staffan Illert, der Bankrechtler Dr. Andreas Dehio, der Steuerrechtler Prof. Dr. Jens Blumenberg sowie die Kartellrechtler Prof. Dr. Daniela Seeliger und Dr. Carsten Grave.
Stetiger Aufbau in Deutschland
Covington gehört in den USA zu den renommiertesten Einheiten auf dem Gebiet der White-Collar-Kriminalität. Sie hat mehrere Partner in ihren Reihen, die zuvor hochrangige Ermittler in staatlichen Strafverfolgungsbehörden wie der Finanzaufsicht SEC waren. In Deutschland ist Henrici der erste White-Collar-Spezialist. Er könnte künftig das US-Geschäft mit Deutschlandbezug stärken, das ist die Idee.
Ihr erstes deutsches Büro hat Covington erst im vergangenen Jahr eröffnet, als sich die Frankfurter Kanzlei Heymann & Partner ihr anschloss. Bereits zum Jahreswechsel hatte sich Covington mit dem erfahrenen früheren Skadden-Kartellrechtler Horst Henschen als of Counsel verstärkt.