Stoll war über sieben Jahre bei Clifford beschäftigt, zuletzt als Senior Associate. Dort gehörte er zu den erfahrensten Associates und begleitete eine Reihe großer Transaktionen, vor allem im Bereich der strukturierten Finanzierung. So war er Teil des Clifford-Teams, das die Citigroup und Barclays Capital bei der Verbriefung von Immobilienkrediten in Höhe von 5,4 Milliarden Euro durch die Deutsche Annington beraten hatte. Auch betreute er steuerlich diverse andere Verbriefungen, in diesem Frühjahr etwa die True-Sale-Transaktion der HVB mit einem Volumen von 2,1 Milliarden Euro.
Mit seiner Expertise könnte Stoll hervorragend in das Frankfurter Simmons-Team passen, zu dessen Stärke unter anderem auch die Beratung von Finanzstrukturen zählt.
Daneben soll Stoll jedoch auch Akquisitionsfinanzierungen, Unternehmenstransaktionen und Restrukturierungen steuerlich begleiten. Er freue sich auf die „guten Entwicklungsperspektiven, einschließlich der herausfordernden Möglichkeit, die steuerrechtliche Praxis der Kanzlei in Deutschland neu aufzubauen“, so Stoll.
Bei Clifford Chance bedauerte Dr. Josef Brinkhaus, Leiter der Steuerrechtspraxis, den Weggang. „Wir haben mit Herrn Stoll gerne zusammen gearbeitet und ihn in der Vergangenheit gefördert. Wir akzeptieren aber, dass er die Möglichkeit wahrnehmen will, als einziger Partner im Steuerrecht einer anderen Kanzlei breiter und weniger spezialisiert zu arbeiten und eine eigene Praxis aufzubauen.“ Clifford Chance unterhält mit 14 Partnern, 5 Counsel und über 30 Associates eine der größten Steuerrechtsabteilungen in Deutschland überhaupt. (Jörn Poppelbaum)