Die französische Sozietät Moquet Borde & Associés hat sich dem englischen Anwaltsblatt 'Legal Week' zufolge zum Jahresbeginn mit der US-Westküstenkanzlei Paul Hastings Janofsky & Walker zusammengeschlossen. Moquet Borde war zwischen 1999 und Ende 2001 zusammen mit Beiten Burkhardt und zwei weiteren Kanzleien in der kontinentaleuropäischen Allianz BBLP engagiert (JUVE Rechtsmarkt 07/99). Der Verbund scheiterte damals Insidern zufolge vor allem an der mangelnden Integrationsbereitschaft der Franzosen.Die seit 25 Jahren bestehende Kanzlei Moquet Borde ist mit rund 60 Anwälten deutlich kleiner als die rund 800 Anwälte starke US-Sozietät Paul Hastings mit Stammsitz in Los Angeles. Den Amerikanern würde die Fusion den Zugang zum umworbenen Pariser Markt eröffnen. Weitere Büros unterhält Moquet Borde in Lyon sowie in Brüssel, Budapest und Tallinn. Die Kanzlei gilt als extrem hierarchisch auf Namenspartner Dominique Borde fokussiert. In den vergangenen Jahren hatten daher mehrere junge Partner die Kanzlei verlassen.
Die 1951 gegründete US-Sozietät Paul Hastings wird mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 490 Millionen Dollar auf Platz 28 der Top 100-Kanzleienliste des US-Anwaltsmagazins ‚American Lawyer‘ geführt. Die Kanzlei ist in den USA an acht und im Ausland an nunmehr sechs Standorten präsent, darunter auch in London.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.