Frauenanteil

Linklaters und Ashurst setzen sich große Ziele

Linklaters und Ashurst haben sich feste Ziele gesteckt, um ihren Frauenanteil binnen vier Jahren zu erhöhen. Linklaters will jeweils 30 Prozent der Managementpositionen und neuen Partnerstellen mit Frauen besetzen. Ashurst strebt einen Gesamtanteil weiblicher Equity-Partner von 25 Prozent an. Ebenso hoch soll die Quote für Senior-Management-Positionen liegen. Der Frauenanteil bei neu ernannten Partnern soll bei 40 Prozent liegen. Anders als bei Linklaters beinhaltet diese Gruppe neben Equity-Partnern auch Non-Equity-Partner.

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Mit Linklaters und Ashurst haben sich zwei weitere Kanzleien feste Ziele gesteckt, um ihren Frauenanteil innerhalb der kommenden vier Jahre zu erhöhen. Linklaters will bis dahin jeweils 30 Prozent der Managementpositionen und neuen Partnerstellen mit Frauen besetzen. Ashurst strebt einen Gesamtanteil weiblicher Equity-Partner von 25 Prozent an. Ebenso hoch soll die Quote für Senior-Management-Positionen liegen. Der Frauenanteil bei neu ernannten Partnern soll bei 40 Prozent liegen, anders als bei Linklaters beinhaltet diese Gruppe neben Equity-Partnern auch Non-Equity-Partner.

Bereits 2012 hatte sich Hogan Lovells als eine der ersten Kanzleien überhaupt eine weltweite Quote verordnet – mit dem Ziel, bis 2022 in allen Büros 30 Prozent der Führungspositionen in die Hände von Frauen zu legen.

Erfüllt Linklaters nun ihre Vorgaben, so wird sich der Anteil der weiblichen Mitglieder in ihrem Executive Committee und ihrem International Board von derzeit 15 Prozent verdoppeln. Bei der Kanzlei gibt es bereits diverse spezielle Förderungsprogramme für Frauen. Dies wirkte sich zuletzt sichtbar aus, unter den im April weltweit 21 neu ernannten Partnern waren 9 weibliche. Das entspricht immerhin einem Anteil von 43 Prozent. Für die deutsche Praxis galt dies aber nicht: Unter den zwei frisch gebackenen deutschen Partnern war keine Frau.

Welche Quote die Kanzlei für ihre weltweite Equity-Partnerschaft anstrebt, ist nicht bekannt. Derzeit sind weltweit 17 Prozent der Equity-Partner weiblich. Von den 61 deutschen Linklaters-Partnern dagegen sind nur 3 weiblich. Allerdings gehörte bis zum vergangenen Jahr die Frankfurter Bankrechtlerin Dr. Eva Reudelhuber bereits für zwei Amtszeiten zum International Board der Kanzlei. Der Frauenanteil aller Berufsträger von Linklaters in Deutschland liegt derzeit bei rund 28 Prozent.

Ashurst hatte zwar schon 2011 eine Selbstverpflichtung zu einem Frauenanteil von 25 Prozent bei weltweiten Führungspositionen verabschiedet. Nun macht sie offenbar mit einem sogenannten ‚Globalen Konzept zu Diversität und Inklusion‘ tatsächlich ernst. Der Frauenanteil bei ihren deutschen Berufsträgern liegt mit 33 Prozent leicht höher als bei Linklaters. Von den 13 Equity-Partnern hierzulande sind 2 weiblich, in der vergangenen Partnerrunde in Deutschland war nur ein männlicher Anwalt ernannt worden. International liegt der Frauenanteil unter den Ashurst-Equity-Partnern mit 14 Prozent etwas niedriger als bei Linklaters.

„Im Hinblick auf unsere geschlechtsspezifischen Ziele haben wir bereits deutliche Fortschritte erzielt: 33 Prozent der im laufenden Jahr ernannten neuen Partner sind Frauen und 27 Prozent der obersten Managementpositionen sind von Frauen besetzt“, sagte James Collis, weltweiter Managing-Partner bei Ashurst. Das vom Global Board der Kanzlei beschlossene Konzept sieht vor, eine neue Governancestruktur einzuführen, um die Herangehensweise an das Thema global zu koordinieren und gleichzeitig lokale Bedingungen einzubeziehen. (Christine Albert)

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