Bekannt ist beispielsweise die prominente Klage gegen eine Reihe von Unternehmen der Zementbranche, denen das Bundeskartellamt Preisabsprachen vorwirft (JUVE 02/07).
„Im Bereich kartellrechtlicher Klagen entwickelt sich aktuell sehr viel“, sagte Schreiber.
„Mich reizt es, daran mitzuarbeiten, die CDC als Unternehmen auf diesem Gebiet weiter zu positionieren und dabei auch Managementaufgaben zu übernehmen.“ Mit dem Ausbau von Brüssel werde das Konzept und die Marke von CDC weiter internationalisiert. „Einige Entwicklungen spielen sich auch auf der europäischen Ebene ab, deshalb ist es wichtig, vor Ort zu sein.“
Die EU-Kommission will die Möglichkeiten für kartellrechtlich motivierte Schadensersatzklagen erweitern und begrüßt sie als zusätzliches Mittel im Kampf gegen Kartellabsprachen. Der BDI dagegen plädierte vor kurzem in einem umfangreichen Gutachten, das gemeinsam mit dem Berliner Partner Dr. Thomas Lübbig von Freshfields erarbeitet wurde, dafür, die Ausgestaltung der Klagemöglichkeiten den einzelnen Mitgliedsstaaten zu überlassen.
CDC bereitet nach eigenen Angaben derzeit weitere Klagen gegen die Mitglieder des Wasserstoffperoxid-Kartells vor (JUVE 07/06). Außerdem arbeitet das Unternehmen daran, ein Konzept für die mögliche Verbriefung von kartellrechtlichen Schadensersatzforderungen zu entwickeln.