Eine Bietergemeinschaft unter Führung von PricewaterhouseCoopers Finance (PwC) und Freshfields Bruckhaus Deringer hat von verschiedenen Bundesministerien, Kommunen und Verbänden den Zuschlag für ein Projekt erhalten, das die Durchführbarkeit von Public-Private-Partnership-Vorhaben (PPP) hierzulande erleichtern soll.Aufgabe der Freshfields-Bietergemeinschaft wird es sein, bis Ende August rechtliche und wirtschaftliche Vorbereitungen für die Vergabe von PPP-Hochbau-Vorhaben zu erarbeiten. So sollen zum einen sollen Vorschläge unterbreitet werden, wie Hemmnisse in den Bereichen Vergabe-, Steuer- und Haushaltsrecht beseitigt werden können. Darüber hinaus gilt es Wirtschaftlichkeitsvergleiche einzelner Vergabeformen anzustellen, auch mit Blick auf Bewertungssysteme im Ausland, zum Beispiel den "Public Sector Comparator" in Großbritannien. Zuletzt soll ein Konzept für ein PPP-Kompetenzzentrum erstellt werden, das laut Bundesbauministerium zukünftig vor allem eine Beratungsinstanz der öffentlichen Hand darstellen soll.
Der verantwortliche Freshfields-Anwalt, der Hamburger Partner Dr. Michael Schäfer, sagte, er verbinde mit den geplanten PPP-Aktivitäten die Hoffnung, „dieser innovativen Finanzierungsform breite Akzeptanz und Durchschlagskraft zu verleihen“.
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