Fusionsgespräche von Ashurst und Fried Frank gescheitert

Autor/en
  • Aled Griffiths

Die transatlantischen Fusionsverhandlungen zwischen Londoner der Top-Ten Kanzlei Ashurst Morris Crisp und der New Yorker Sozietät Fried, Frank, Harris, Shriver & Jacobson sind endgültig abgebrochen worden.Nachdem sich die Gespräche knapp zehn Monate lang hingezogen haben, teilten die Kanzleien am 6. Mai 2003 der Presse mit, dass “wir gemeinsam zu der Entscheidung gelangt sind, dass es zu viele Unsicherheiten auf dem Weg zu einem wirklichen Zusammenschluss der zwei großen und traditionsreichen Partnerschaften gibt.”

Teilen Sie unseren Beitrag

Weiterlesen mit Juve Plus

4 Wochen gratis testen

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

„Ernsthafte Gespräche“ mit Fried Frank liefen seit August des vergangenen Jahres. Obwohl mehrere Berichte in der englischen Presse immer wieder von einer kurz bevorstehenden Partnerabstimmung gesprochen hatten, wiesen Ashurst-Partner darauf hin, dass es stets erhebliche Komplikationen bei Verhandlungen mit einer US-Kanzlei gebe. Nicht zuletzt hätte Ashurst ihr Vergütungssystem drastisch anpassen müssen, um die erfolgsabhängige Komponente der amerikanischen Gewinnverteilung („Super Pointer“) zu berücksichtigen – ein Faktor der in der Rechtspresse immer als besonderer Stolperstein für die Fusion der beiden Spitzenkanzleien gewertet wurde.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de