Immobilienkonzern

Größte Gläubigergruppe von Adler ruft Hengeler zu Hilfe

Autor/en
  • Ludger Steckelbach

Der kriselnde Immobilienkonzern Adler beschäftigt immer mehr Kanzleien. Spätestens seitdem KPMG Luxemburg Ende April dem Jahresabschluss für 2021 das uneingeschränkte Testat verweigerte, suchen Beteiligte verschiedener Seiten juristischen Rat. Angesichts erster kapitalmarktrechtlicher Klagen versuchen das Unternehmen und große Gläubiger, Ruhe in die nötigen Aufräumarbeiten zu bringen.

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Fast 10 Milliarden Euro Verbindlichkeiten standen in der Bilanz 2021 der Adler Group. Der Immobilienkonzern wird derzeit an der Börse mit knapp 700 Millionen Euro bewertet. Vor einem Jahr waren es noch über 3 Milliarden Euro. Allein dieser Vergleich verdeutlicht, dass die Lage ernst ist. Ende April verweigerten Wirtschaftsprüfer von KPMG dem Jahresabschluss 2021 das Testat. Der Aktienkurs brach daraufhin erheblich ein. Mehrere Interessengruppen ringen nun um die Zukunft des Unternehmens.

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