Große Verstärkung

Linklaters gewinnt langjährigen Deutsche-Bank-Syndikus

Der langjährige Deutsche-Bank-Syndikus Prof. Dr. Reinhard Marsch-Barner schließt sich zum Oktober Linklaters an. Marsch-Barner, der zum September mit Erreichen des 65. Lebensjahrs bei Deutschlands größter Bank ausgeschieden ist, steigt als of Counsel ein.Mit ihm gewinnt Linklaters einen hoch angesehenen Aktien- und Kapitalmarktrechtler. Marsch-Barner war seit 1973 bei der Deutschen Bank und dort langjährig im Corporate Center tätig. Dabei war er an zahlreichen strategischen Projekten und Transaktionen des Bankhauses beteiligt, daneben unter anderem aber auch in den spektakulären Mannesmann-Prozess eingeschaltet. Zuletzt trat er im Zusammenhang mit dem Übernahmekampf zwischen den Automobilzulieferern Schaeffler und Continental in Erscheinung, in dem die Deutsche Bank Continental bei ihrem Abwehrversuch unterstützte.

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Marsch-Barners Ansehen erklärt sich jedoch nicht nur aus seiner langjährigen Syndikus-Arbeit, sondern insbesondere auch aus seinen Publikationen und Vorträgen zu gesellschaftsrechtlichen Fragen. Er ist seit 2002 Honorarprofessor der Georg-August-Universität in Göttingen.

„Ich will die Aufgabe, die ich hier ausüben werde, nicht als Feierabendveranstaltung verstehen. Dafür ist das Aktien- und Kapitalmarktrecht, für das ich stehe, viel zu interessant und spannend“, sagte Marsch-Barner. Er wird bei Linklaters in Düsseldorf und Frankfurt vor allem die Beratung börsennotierter Gesellschaften im Aktien- und Kapitalmarktrecht, aber auch die Betreuung in Fragen der Corporate Governance und Compliance verstärken.

„Wir brauchen nicht jemanden, der uns irgendwelche Gutachten schreibt“, sagte Dr. Ralph Wollburg, Co-Head der weltweiten Corporate-Praxis der Kanzlei. „Wir machen die Dinge gemeinsam an der Front.“ Um das Zeitbudget von Marsch-Barner sei er nur insoweit bange, als dass dieser nicht mehr zwölf und mehr Stunden im Büro verbringen wolle. Marsch-Barner und Wollburg kennen sich seit Jahren gut. Allerdings sei er sich mit Linklaters schon vor Wollburgs Wechsel einig gewesen, so Marsch-Barner.

Nach Wollburg und Achim Kirchfeld, die beide im Herbst vergangenen Jahres von Freshfields Bruckhaus Deringer kamen, ist Marsch-Barner der dritte angesehene Gesellschaftsrechtler, den Linklaters in jüngster Zeit für sich gewinnen konnte.

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 29. September 2008

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