Marsch-Barners Ansehen erklärt sich jedoch nicht nur aus seiner langjährigen Syndikus-Arbeit, sondern insbesondere auch aus seinen Publikationen und Vorträgen zu gesellschaftsrechtlichen Fragen. Er ist seit 2002 Honorarprofessor der Georg-August-Universität in Göttingen.
„Ich will die Aufgabe, die ich hier ausüben werde, nicht als Feierabendveranstaltung verstehen. Dafür ist das Aktien- und Kapitalmarktrecht, für das ich stehe, viel zu interessant und spannend“, sagte Marsch-Barner. Er wird bei Linklaters in Düsseldorf und Frankfurt vor allem die Beratung börsennotierter Gesellschaften im Aktien- und Kapitalmarktrecht, aber auch die Betreuung in Fragen der Corporate Governance und Compliance verstärken.
„Wir brauchen nicht jemanden, der uns irgendwelche Gutachten schreibt“, sagte Dr. Ralph Wollburg, Co-Head der weltweiten Corporate-Praxis der Kanzlei. „Wir machen die Dinge gemeinsam an der Front.“ Um das Zeitbudget von Marsch-Barner sei er nur insoweit bange, als dass dieser nicht mehr zwölf und mehr Stunden im Büro verbringen wolle. Marsch-Barner und Wollburg kennen sich seit Jahren gut. Allerdings sei er sich mit Linklaters schon vor Wollburgs Wechsel einig gewesen, so Marsch-Barner.
Nach Wollburg und Achim Kirchfeld, die beide im Herbst vergangenen Jahres von Freshfields Bruckhaus Deringer kamen, ist Marsch-Barner der dritte angesehene Gesellschaftsrechtler, den Linklaters in jüngster Zeit für sich gewinnen konnte.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 29. September 2008