Koch Staats Kickler war schon vor der Fusion eine renommierte Kanzlei in Schleswig-Holstein. Prägend in der breit aufgestellten Sozietät sind neben dem Notariat das Gesellschaftsrecht und die bundesweit bekannte Praxis im Medizinrecht. Bereits 2009 hatte Koch Staats Kicker neben der größeren Einheit in Kiel ein Büro in Hamburg eröffnet und war dort bisher mit einem Partner und einer Associate vertreten. Nach dem Zusammenschluss mit der ausschließlich auf Medizinrecht spezialisierten Einheit Bonvie Hennings & Partner ist das Büro jetzt auf vier Partner und zwei Associates angewachsen. Zudem sind in Kiel zehn Partner und fünf Associates tätig.
„Wir kannten die Hamburger Kollegen bereits lange persönlich und wissen, dass wir in der Mandantenstruktur sehr gut zusammenpassen“, sagt Andreas Kühnelt, einer der Managing-Partner bei ksb in Kiel. „Wir wollen keine reine Medizinrechtskanzlei sein, den Bereich aber weiter stärken und enger an das in Kiel angebotene Gesellschafts-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht andocken.“ So stellten sich etwa bei der Beratung von Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren neben den medizinrechtlichen Fragen stets umfangreiche gesellschaftsrechtliche Aufgaben.
Schon einige Zeit vor der Fusion hatte Koch Staats Kickler die Managementstruktur verändert und von einem Managing-Partner, Andreas Kühnelt, auf insgesamt drei Managing-Partner erweitert. Neben Kühnelt sind jetzt Frank Schramm und Dr. Dirk Unrau Mitglieder des Managements. „Unser Ziel war es, den Alltag aus der Gesellschafterversammlung herauszuhalten“, sagte Kühnelt.