Hoffmann Liebs Fritsch & Partner schließt Anfang Juli ihr Berliner Büro. Der Gesellschafts- und Kaptialmarktrechtler Marc-Oliver Kurth (36) wechselt zum Juni als Partner in das Berliner Büro von Taylor Wessing. Der 36-Jährige ist der erste Quereinsteiger für die Kanzlei in der Hauptstadt, nachdem Anfang des Jahres mehr als die Hälfte der Anwälte die Kanzlei verlassen hatte. „Unsere Erwartungen an den Standort Berlin haben sich in den letzten Jahren nicht im erhofften Maße erfüllt“, sagte Hoffmann Liebs-Namenspartner Klaus Fritsch. In dem schwierigen Berliner Markt habe das Büro nicht die kritische Größe erreicht, um eine eigenständige, erfolgreiche Praxis zu etablieren. „Es ist für uns daher ein folgerichtiger Schritt, unsere bundesweit angesiedelten Mandanten künftig von einem starken Standort aus zu betreuen, an dem alle unsere Praxisbereiche vereint sind“, so Fritsch.
Hoffmann Liebs war bislang mit vier Partner in der Hauptstadt vertreten. Neben Kurth waren dies Arbeitsrechtlerin Dr. Esther Endres (35) und Bankrechtler Reinfrid Fischer (67), die nun beide nach Düsseldorf umsiedeln. Auch Fritsch, der an beiden Standorten tätig war, wird sich wieder auf Düsseldorf beschränken. Dort werden nach der Zusammenlegung rund 30 Anwälte tätig sein.
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