Mit Hilfe der Öffenlichkeit will Heros-Insolvenzverwalter Manuel Sack von Brinkmann & Partner, rund 90 Millionen Euro auffinden, die bislang in der Insolvenzmasse des im Februar 2006 insolvent gewordenen Geldtransportunternehmens fehlen. Zusammen mit der von ihm beauftragten Kanzlei Görling lobte Sack eine Belohnung von bis zu 18 Millionen Euro aus. Jeder Hinweis, der zu einem Rückfluss zur Insolvenzmasse führt, wird mit 20 Prozent der rückgeführten Summe honoriert. Das Vorgehen ist mit dem Gläubigerausschuss und den Strafverfolgungsbehörden abgestimmt.
Bis zur Insolvenz war ein Schaden von rund 400 Millionen Euro entstanden. Die jetzt noch gesuchten 90 Millionen sind vermutlich über die Jahre als Bargeld veruntreut worden und haben daher wenig Spuren hinterlassen.
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