„Der Zusammenschluss passt wie die Faust aufs Auge“, kommentierte Rüdiger Wienberg die Fusion gegenüber JUVE. Für den Namenspartner aus Dresden ergänzen sich die Kanzleien zum einen in geografischer Hinsicht, zum anderen habe man mit Brandenburg & Wilhelm eine Kanzlei gefunden, die über ein ähnliches Profil verfüge. „Beide Fusionspartner machen ganz überwiegend Insolvenzverwaltung, während Beratung und Prozessführung nur eine untergeordnete Rolle spielen“, sagte Wienberg.
Der Hamburger Partner Jan H. Wilhelm empfindet es als vorteilhaft, durch die Vielzahl der Büros jeweils vor Ort über eine eigene Logistik zu verfügen. Dies sei angesichts der Tatsache, dass immer mehr Unternehmen im ganzen Bundesgebiet Niederlassungen und Tochterfirmen haben, sehr hilfreich. Für Wilhelm steht HWW für eine spezielle Philosophie: „Wir legen bei der Verwaltung Wert auf unternehmerische Elemente und wollen durch Fortführungen die Chance zum Überleben bieten.“ (Jörn Poppelbaum)