Hess Wienberg Wilhelm – Großfusion zweier Insolvenzkanzleien

Die insolvenzrechtlich ausgerichteten Sozietäten Hess Wienberg Freund & Partner (Stammsitze: Mainz, Dresden) und Brandenburg & Wilhelm (Stammsitz: Hamburg) haben sich zum 1. Dezember 2002 zusammengeschlossen. Durch die Fusion entsteht die nach Anzahl von Berufsträgern, Verwaltern und Büros zweitgrößte deutsche Insolvenzrechtskanzlei.Dem neuen Akteur mit dem offiziellen Kürzel HWW gehören 12 Partner und insgesamt 56 Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater an. Sie ist an bundesweit 16 Standorten vertreten, 13 Berufsträger werden derzeit als Insolvenzverwalter bestellt. Der Schwerpunkt der Verwaltungen liegt in ganz Nord- und Ostdeutschland. Zudem verfügt HWW über ein aufstrebendes Büro in München.

Teilen Sie unseren Beitrag

„Der Zusammenschluss passt wie die Faust aufs Auge“, kommentierte Rüdiger Wienberg die Fusion gegenüber JUVE. Für den Namenspartner aus Dresden ergänzen sich die Kanzleien zum einen in geografischer Hinsicht, zum anderen habe man mit Brandenburg & Wilhelm eine Kanzlei gefunden, die über ein ähnliches Profil verfüge. „Beide Fusionspartner machen ganz überwiegend Insolvenzverwaltung, während Beratung und Prozessführung nur eine untergeordnete Rolle spielen“, sagte Wienberg.

Der Hamburger Partner Jan H. Wilhelm empfindet es als vorteilhaft, durch die Vielzahl der Büros jeweils vor Ort über eine eigene Logistik zu verfügen. Dies sei angesichts der Tatsache, dass immer mehr Unternehmen im ganzen Bundesgebiet Niederlassungen und Tochterfirmen haben, sehr hilfreich. Für Wilhelm steht HWW für eine spezielle Philosophie: „Wir legen bei der Verwaltung Wert auf unternehmerische Elemente und wollen durch Fortführungen die Chance zum Überleben bieten.“ (Jörn Poppelbaum)

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de