Heussen nun auch in Amsterdam

Sechs niederländische Anwälte haben im Juni unter dem Namen Heussen B.V. ein Büro in Amsterdam eröffnet. Die vier Partner und zwei Associates kommen aus der Großkanzlei Van Doorne, die vor rund eineinhalb Jahren die niederländische Kanzlei des Landwell-Netzwerkes übernommen hatte (JUVE 01/04).Dem Anwaltsnetzwerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hatte auch die deutsche Vorgängerkanzlei von Heussen, PwC Veltins, angehört.

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Nach den regulatorischen Änderungen in den USA und Europa war die Rechtsberatung gegenüber börsennotierten Unternehmen in multidisziplinären Einheiten unter dem Dach einer WP-Gesellschaft wesentlich erschwert worden. Hiervon betroffen waren auch die in Landwell organisierten Anwaltsgesellschaften, die inzwischen zum größten Teil unabhängig von PwC sind. „Jetzt arbeitet dieser Teil des Netzwerks wieder intensiv zusammen“, sagte der deutsche Managing Partner von Heussen, Dr. Karl Maria Walter.

Das Amsterdamer Heussen-Büro sei selbstständig und gesellschaftsrechtlich nicht mit der deutschen Heussen GmbH verbunden, so Walter. Man agiere jedoch unter derselben Firmierung in einer gefestigten und exklusiven Kooperation. Sehr gute Beziehungen unterhalte Heussen auch mit anderen ehemaligen Anwaltsgesellschaften des Landwell-Netzwerks, so insbesondere in Italien (Studio Pirola), Belgien (Lawfort), der Schweiz (AMG Rechtsanwälte), Luxemburg (Noble & Scheidegger) und Österreich (Hasberger Seitz & Partner). „Die Verwendung des Namens Heussen ist in diesen Ländern aber nicht geplant“, sagte Walter.

Die niederländischen Heussen-Partner Jacques Verasdonck (46), Tim Schreuders, Stan Robbers und Niels van Gelder (alle 38) werden vor allem in den Bereichen Arbeitsrecht, M&A und Gesellschaftsrecht tätig sein. (Jörn Poppelbaum)

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