Im Norden was Neues

Göhmann Wrede Haas

Autor/en
  • Aled Griffiths

Mit der Fusion der traditionsreichen Kanzleien Göhmann Wrede und Haas Monnerjahn & Partner (mit Seniorpartner Dr. Eberhard Haas, seit 1991 BRAK-Präsident) ist im niedersächsischen Raum nach Danckert Böx Meier ein weiterer Zusammenschluß erfolgt. Mit Göhmann Wrede Haas entstand eine der größten Kanzleien der Region mit zusammen 48 Anwälten an sechs Standorten in Braunschweig, Bremen, Hannover, Leipzig, Magdeburg und Barcelona.

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Klarer Schwerpunkt der Kanzlei ist der norddeutsche Raum, der mit den nunmehr vereinten Kräften noch stärker erschlossen werden soll. Auch Berlin sei nur eineinhalb Stunden entfernt, betont der Hannoveraner Partner Dr. Ulrich von Jeinsen. Als erklärtes Ziel der Fusion nennt Jeinsen unter anderem, „einen Gegenpol zu den deutschen Großkanzleien zu setzen“, von denen zwar keine ein Büro in Hannover oder Bremen unterhält, deren Präsenz aber dennoch in der Region sehr deutlich spürbar sei.

„Mit der Ausweitung des Aktionsradius der Mandanten müssen auch Anwälte ein in örtlicher wie fachlicher Hinsicht breiteres Spektrum bieten können. Außer gegenseitiger Sympathie ist für eine erfolgreiche Fusion auch eine gegenseitige Ergänzung der jeweiligen Rechtsgebiete wichtig“, kommentiert der Bremer Partner Dr. Heinrich Hüchting den Hintergrund der Fusion.

Göhmann Wrede verfügt über eine bei Kollegen geschätzte gesellschaftsrechtliche Beratungspraxis mit Notariat und einem weiteren Schwerpunkt im gewerblichen Rechtsschutz, während Haas Monnerjahn & Partner ihre arbeits- und verwaltungsrechtliche Stärke und die Präsenz in Spanien einbringt.

Das spanische Büro, das ebenfalls unter dem neuen deutschen Kanzleinamen firmieren wird, ist mit sechs Anwälten (drei Partner) besetzt und berät schwerpunktmäßig bei deutsch-spanischen Investitionsvorhaben und in Immobilienfragen. Alexander Küper und Hüchting (Abogado und Rechtsanwalt) sind ausschließlich mit deutschspanischen Rechtssachen befaßt.

Eine weitere Ausdehnung der Kanzlei nach Hamburg und Berlin ist ins Auge gefaßt, wobei man zur Komplementierung der Rechtsgebietspalette nach starken Fusionspartnern Ausschau hält.

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