„Der Artikel überrascht und überzeugt durch die authentisch-kritische Reflexion einer Berufswelt und die professionelle Reduktion des Textes auf die journalistische Vermittler- und Informationsfunktion“, lobte die unabhängige Jury.
Der traditionsreiche Karl Theodor Vogel Preis wird seit 1984 an Fachjournalisten verliehen. Während zunächst nur Beiträge aus technischen Bereichen ausgezeichnet wurden, öffneten die Karl Theodor Vogel Stiftung und der Verband der deutschen Fachpresse die Auszeichnung im Jahr 2005 einem breiten Spektrum an Fachjournalisten.
Damals wurde mit Jörn Poppelbaum ebenfalls ein JUVE-Redakteur ausgezeichnet. Poppelbaum, der heute die Zeitschrift JUVE Rechtsmarkt leitet, erhielt für seinen Artikel „Flüchtige Bekannte“ über die Kanzlei Coudert Brothers den ersten Preis. 2007 verlieh die Jury außerdem der langjährigen Leiterin des JUVE-Handbuchs, Antje Neumann, den dritten Preis für ihren Artikel „Frankfurter Sechs-Tage-Rennen“, in dem sie schildert, wie ein Team von Commerzbank-Juristen die Milliarden-Übernahme der Eurohypo innerhalb von sechs Tagen ohne externe juristische Beratung stemmte. Im vergangenen Jahr wurde die JUVE-Redakteurin Meike Nohlen für ihren Artikel „Perfektes Rollenspiel – Hinter den Kulissen der Hauptversammlung von CeWe Color“ mit dem dritten Preis ausgezeichnet, in dem sie eine Aktionärs-Hauptversammlung vor dem Hintergrund der drohenden Entmachtung der Vorstände durch Finanzinvestoren beschreibt.