Suhrbier-Hahn ist seit Mitte März in der Frankfurter Niederlassung der in London gegründeten Gesellschaft tätig. Als Head of Tax and Corporate Governance ist sie zuständig für die Betreuung der Internos-Investitionen in ganz Europa.
Der Immobilieninvestor hatte 2013 sein Anlageengagement enorm gesteigert. „Insofern erschien ein Inhouse-Steuerberater nun dringend erforderlich“, so Suhrbier-Hahn. Vor allem nach der im vergangenen November abgeschlossenen Übernahme der Commerz Real Spezialfondsgesellschaft (CRS) von der Commerz Real AG schnellte das von Internos verwaltete Immobilienvermögen (Assets under Management) um knapp 1,6 auf nun über 4 Milliarden Euro in die Höhe.
Bislang investierten Internos-Fonds vor allem in Deutschland und Großbritannien, hinzu kamen Immobilienobjekte in den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Polen und Österreich. Entsprechend steht für Suhrbier-Hahn das internationale Steuerrecht im Fokus.
Die gelernte Finanzwirtin kann auf Erfahrungen an sehr verschiedenen Stellen zurückblicken. So arbeitete sie 15 Jahre lang in der Finanzverwaltung, davon zwischen 1991 und 2004 im Thüringer Finanzministerium. Danach wechselte sie ins Immobilien-Team von PricewaterhouseCoopers nach Berlin, es folgte ein zweieinhalbjähriger Aufenthalt bei der B&L-Gruppe in Hamburg, bevor sie in den vergangenen vier Jahren die Steuerabteilung von Fortress Asset Management Germany leitete. (Jörn Poppelbaum)