Investitionkontrolle

USA deutlich strenger als Europa

Das chinesische Konsortium um Tencent, NavInfo und GIC darf nicht beim Kartendienst Here einsteigen. Das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) sieht bei einer 10-prozentigen Beteiligung bereits die nationale Sicherheit der USA gefährdet. Die Transaktion wurde verboten. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Sorgen, die die US-Prüfpraxis in der internationalen M&A-Szene auslöst.

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Die deutschen Automobilhersteller Daimler, BMW und Audi hatten 2015 den Nokia-Kartendienst gekauft und in Amsterdam ein gemeinsames Unternehmen gegründet, um in den Bereichen Navigation, Assistenzsysteme und autonomes Fahren unabhängig von Apple oder Google zu werden. Intel hatten sie für eine Kapitalbeteiligung gewinnen können. Der chinesische Markt ist das Ziel des Unternehmens. Dem hat der Ausschuss zur Kontrolle von Außenhandelsinvestitionen nun mit seiner Entscheidung Grenzen gezogen.

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