Als erster Wechsel eines Anwalts auf Partnerebene von einer der nationalen Top 6-Kanzleien zu einer anderen hat der Wechsel im Frankfurter Markt für erhebliches Aufsehen gesorgt. Bisheriges Ziel waren bei Partnerabgängen aus deutschen Sozietäten britische oder US-Kanzleien, die sich im Frankfurter Markt etablieren.
„Es gab mehrere Gründe, sowohl professionelle als auch persönliche“, begründet
Paul seine Rückkehr. „Hengeler Mueller hat eine unglaublich starke Kapitalmarktrechtspraxis und ein viel stärkeres Recruitment-Potential. Außerdem war Hengeler vertrautes Terrain – ich war fünf Jahre hier und viereinhalb bei Oppenhoff. Ich kannte mehr Partner bei Hengeler als dort.“
Jüngere Entwicklungen im Rahmen der internationalen Oppenhoff-Allianz hätten sicherlich auch eine Rolle gespielt, räumt Paul ein: „Es wird für Linklaters & Alliance ein langer, dorniger Weg werden.“
Michael Abels von Oppenhoff & Rädler kommentierte den Wechsel als „bedauerlich und unverständlich, weil wir insbesondere nach Bildung von Linklaters & Alliance im November 1998 Top-Anwälten gerade im Bereich Capital Markets eine außerordentliche Entwicklungs-Plattform bieten.“