Jones Day streicht Jobs in London

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Das derzeit schwache Transaktionsgeschäft in London zwingt auch Jones Day zu drastischen Maßnahmen. Knapp drei Monate nach der Fusion mit der britischen Sozietät Gouldens plant die US-Kanzlei erhebliche Entlassungen in der englischen Hauptstadt. Der dortigen Anwaltspresse zufolge sollen zunächst etwa 25 Anwälte entlassen werden, was ungefähr zehn Prozent der gesamten britischen Praxis entspricht. Auch die Stellen nicht-juristischer Mitarbeiter sind bedroht. Auf Partnerebene werde es jedoch zu keinen Streichungen kommen, heißt es.

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Zur Zeit kann von einer wahrhaften Entlassungswelle in Londoner Kanzleien gesprochen werden, von der Jones Day Gouldens nun als vorerst letzte betroffen ist. Denton Wilde Sapte sorgte im April für großen Aufruhr, als die Kanzlei die Streichung von 70 Stellen bekannt gab. Auch SJ Berwin, Osborne Clarke und Clifford Chance sehen sich derzeit zu ähnlichen Kürzungen gezwungen. Eine Dunkelziffer weiterer betroffener Kanzleien ist zu vermuten, da bei vielen Kanzleien Entlassungen verheimlicht werden. Der Londoner Managing Parnter von Jones Day Gouldens, Russell Carmedy,sagte jedoch, seine Kanzlei bevorzuge ein offenes Eingeständnis der Tatsachen.

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