„Der Fachbeitrag, der überraschende Einblicke hinter die Kulissen einer Hauptversammlung erlaubt, ist bis zum Schluss spannend inszeniert und ebenso kompakt wie detailreich geschrieben“, lobte die unabhängige Jury den Artikel und hebt die Darstellung als „filmgleich“ hervor auch hinsichtlich „der gestalterischen Mittel“.
Der traditionsreiche „Karl Theodor Vogel Preis“ wird seit 1984 an Fachjournalisten verliehen. Während zunächst nur Beiträge aus technischen Bereichen ausgezeichnet wurden, öffneten die Karl Theodor Vogel Stiftung und der Verband der deutschen Fachpresse die Auszeichnung im Jahr 2005 einem breiten Spektrum an Fachjournalisten. Damals wurde mit Jörn Poppelbaum ebenfalls ein JUVE-Redakteur ausgezeichnet. Poppelbaum, der heute die Zeitschrift JUVE Rechtsmarkt leitet, erhielt für seinen Artikel ‚Flüchtige Bekannte‘ über die Kanzlei Coudert Brothers den ersten Preis. Im vergangenen Jahr verlieh die Jury außerdem der langjährigen Leiterin des JUVE-Handbuchs, Antje Neumann, den dritten Preis für ihren Artikel ‚Frankfurter Sechs-Tage-Rennen‘, in dem sie beschreibt, wie ein Team von Commerzbank-Juristen die Milliarden-Übernahme der Eurohypo innerhalb von sechs Tagen ohne externe juristische Beratung stemmte.